3 Tipps zur Vorbereitung für die Piste

Skigymnastik

Die unberührte Natur zu bestaunen, während man auf zwei Brettern die schneebedeckten Hänge hinuntergleitet, ist ein einzigartiges Erlebnis. Für viele Sportbegeisterte heißt es im Winter wieder: Direkt vom Schlosshotel aus ab auf die Ski! Damit die nächste Skisaison zum Erfolg wird, sollten Sie sich allerdings gut darauf vorbereiten. Die folgenden 3 Tipps verraten Ihnen, wie Sie Ihre körperliche Fitness mit Skigymnastik in Form bringen.

zwei skifahrer auf der piste in serfaus fiss ladis

 

Was spricht für Skigymnastik?

Das Skifahren erfreut sich großer Beliebtheit, und dafür gibt es viele gute Gründe. Bei allem Vergnügen steht jedoch auch fest, dass die Wintersportart sehr anspruchsvoll ist. Kraft, Koordination, Balance und Ausdauer sind wichtige Grundvoraussetzungen. Viele Skifahrer bahnen sich trotzdem völlig unvorbereitet ihren Weg ins Tal – die Verletzungsgefahr ist dementsprechend hoch. Bevor es auf die Piste geht, sollte deshalb ein gezieltes Training auf dem Programm stehen.

Regelmäßige Skigymnastik ist als Vorbereitung besonders effektiv, weil sie…

  • …die Muskulatur stärkt und die Anfälligkeit für Muskelkater senkt.
  • …für mehr Flexibilität sorgt.
  • …die richtige Körperhaltung beim Skifahren trainiert.
  • …den Gleichgewichtssinn schult.
  • …ein sicheres Körpergefühl fördert und das Verletzungsrisiko mindert.
  • …ein besseres Reaktionsvermögen ermöglicht.

#1 Machen Sie Skigymnastik zu Hause

Um optimal auf die Skisaison vorbereitet zu sein, sollten Sie mit der Skigymnastik 6-8 Wochen im Vorhinein beginnen. Nehmen Sie sich dazu jeden Tag 20 Minuten Zeit – die Übungen sind nur effektiv, wenn Sie sie regelmäßig ausführen.
Bevor Sie mit der Skigymnastik starten, sollten Sie einen geeigneten Ort dafür auswählen. Sie müssen nicht lange suchen, denn wo lassen sich spontane Übungen besser machen als im eigenen Zuhause? Ob auf der Trainingsmatte im eigenen Fitnessraum oder am Teppich im Wohnzimmer: Sie brauchen nur etwas Platz und einen rutschfesten Untergrund.
Damit Sie bei der Skigymnastik weder schwitzen noch frieren, ist ein angenehmes Raumklima wichtig. Für optimale Raumtemperaturen innerhalb kürzester Zeit bietet sich das Heizen mit Infrarot an. Schnelle Installation und flexibles Heizen ermöglichen eine wahre Wohlfühlatmosphäre während des Workouts.

Die folgende Infografik zeigt Ihnen, welche Räume für das Home-Training in Frage kommen:

Infografik zur Skigymnastik

 

#2 Entscheiden Sie sich für effektive Übungen

Für das perfekte Workout braucht es passende Übungen in jeder Trainingseinheit. Es empfiehlt sich, jeden Tag die gleichen zu machen: Einerseits können Sie sich dadurch die einzelnen Bewegungsabläufe immer besser einprägen. Andererseits werden Ihnen bereits kleine Erfolgserlebnisse schnell auffallen. Die nachfolgenden Übungen bereiten Sie bestens auf das Skifahren vor.

Wedeln

Frau springt über ein Seil

Vor jedem Workout sollten Sie sich gut aufwärmen. Eine effektive Übung, die sich dafür anbietet, ist das Wedeln. Dazu legen Sie ein flaches Hindernis (z. B. einen Besen) auf den Boden. Stellen Sie sich seitlich daneben hin. Danach springen Sie seitwärts mit geschlossenen Beinen wiederholt über das Hindernis. Diese Bewegung hilft Ihnen, so richtig warm zu werden.

Kniebeuge gegen die Wand

Eine beliebte Übung für die Skigymnastik ist die Kniebeuge – sie trainiert die Muskeln des Unterkörpers. Lehnen Sie sich dabei an eine beliebige Wand. Beugen Sie danach die Knie, sodass Ihre Oberschenkel waagrecht zum Boden ausgerichtet sind. Stützen Sie sich mit den Händen an der Wand ab. Achten Sie bei dieser Übung vor allem auf eine gerade Rückenhaltung!

AbfahrtshockeAbfahrtshocke

Die wohl bekannteste Kraftübung bei der Skigymnastik ist die Abfahrtshocke. Sie stärkt nicht nur Ihre gesamte Oberschenkelmuskulatur, sondern stabilisiert noch dazu Ihren Rumpf. Nehmen Sie dafür eine hüftbreite Position ein. Beugen Sie sich nun so weit nach vorne, dass Schultern, Ellbogen, Knie und Oberschenkel eine Linie bilden. Die Knie sind während der gesamten Übung zu 90 Grad abgewinkelt – nur dann ist die Übung wirklich sinnvoll.

Schwimmer

Die Schwimmer-Position darf bei keiner Vorbereitung auf das Skifahren fehlen. Sie stärkt vor allem die Rücken- und Rumpfmuskulatur. Zudem verbessert sie die Koordination der Arme und Beine. Gehen Sie in die Bauchlage und halten Sie Arme und Beine gestreckt. Heben und senken Sie nun Arme und Beine abwechselnd. Beachten Sie: Wenn Sie mit dem rechten Bein beginnen, bewegen Sie dabei gleichzeitig den linken Arm auf- und abwärts.

Seitstütz

Eine effiziente Übung für den gesamten Körper ist der Seitstütz – damit sind Sie für mögliche Stürze auf der Piste bestens gerüstet. Gehen Sie in die Seitenlage und stützen Sie sich auf den Unterarm. Schieben Sie nun Rumpf und Hüfte nach oben, sodass Schulter, Becken und Knie eine gemeinsame Linie bilden. Sie können Ihre Knie strecken oder anwinkeln – der Seitstütz lohnt sich in beiden Positionen.

#3 Vergessen Sie Ihre Ausdauer nicht

Eine gute Ausdauer ist beim Skifahren genauso wichtig wie Kraft, Koordination und Balance. Aus diesem Grund sollte gezieltes Ausdauertraining in der Vorbereitung auf die nächste Skisaison nicht zu kurz kommen.
Ob Joggen, Radfahren oder Schwimmen: Ausdauersport ist gesund und bietet eine ausgezeichnete Ergänzung zu den Skigymnastik-Übungen. Die Kombination von Skigymnastik und Ausdauertraining steigert Ihre körperliche Fitness und kommt Ihrer Gesundheit zugute. Während Sie die Skigymnastik jeden Tag ausführen sollten, reichen 1-2 wöchentliche Trainingseinheiten für Ihre Ausdauer.

Winterzeit ist Skifahrzeit. Der Sport auf zwei Brettern macht nicht nur Spaß, sondern hält auch fit. Mit Skigymnastik und Ausdauertraining sind Sie optimal für die nächste Skisaison vorbereitet – und wenn Sie diese Tipps befolgen, wird das Skifahren zum wahren Vergnügen!

Zwei Skifahrer in der Abfahrtshocke in Serfaus Fiss Ladis

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