Saunatipps für den Winter

Die im Winter vorherrschende Eiseskälte hält viele Menschen davon ab, regelmäßig außer Haus zu gehen. Dadurch werden die körpereigenen Abwehrkräfte nicht entsprechend angekurbelt, auf Dauer ist das für unsere Gesundheit nicht förderlich. Ein beliebtes Mittel, um in kalten Monaten fit zu bleiben, ist ein regelmäßiger Saunabesuch.

Das Wärmebad wird zu Recht mit Entspannung assoziiert, ist aber mehr als nur ein Abschalten vom Alltagsstress. Durch die extreme Wärmeveränderung werden Immunsystem, Stoffwechsel und Kreislauf angeregt, dazu reguliert sich der Blutdruck und die Muskulatur wird gelockert. Um all diese Vorteile genießen zu können, sollten allerdings einige Dinge beachtet werden.

 

Wir haben für euch 10 Tipps und Tricks für den richtigen Saunagang!

  1. Die wichtigste aller Regeln:
    Man sollte wissen, wie man sich in einer Sauna zu benehmen hat. Eine Sauna ist zum Entspannen und nicht zum Glotzen da. Ebenfalls gelten Zärtlichkeiten mit Fremden oder dem eigenen Partner als unangebracht.
  2. Nicht übertreiben:
    Ehrgeiz ist in der Sauna fehl am Platz, hier sollten Sie versuchen, sich zu entspannen. Wir empfehlen Ihnen nicht länger als 15 Minuten pro Saunagang.
  3. Richtiges Abkühlen:
    Die Abkühlphase sollte idealer Weise gleich lange dauern wie der Saunagang selbst. Denn es ist vor allem der Wechsel zwischen Erhöhung und anschließender Senkung der Körpertemperatur, der die positiven Effekte für unseren Körper ermöglicht. Wichtig ist außerdem, sich so kalt wie möglich abzuduschen.
  4. Regelmäßiger Besuch:
    Sich einmal im Jahr in die Sauna zu begeben, ist nicht sehr sinnvoll. Um das Immunsystem auf Vordermann zu bringen, sollte man regelmäßig die Sauna besuchen, denn nur dann profitiert Ihre Gesundheit davon.
  5. Schwitzen ja – Abnehmen nein:
    Viele Menschen glauben, dass sie beim Gang in die Sauna abnehmen. Diese Annahme ist falsch. Nach einem ausgiebigen Saunagang kann die Waage zwar weniger Gewicht anzeigen, was Sie allerdings verloren haben ist Wasser, kein Fett. Und dieses sollte man nach dem Saunagang wieder zugeführt werden, um eine Dehydration zu vermeiden. Was man allerdings sagen kann ist, dass das Schwitzen eine gesundheitlich wichtige Wirkung hat, da der Schweiß viele Giftstoffe wieder nach außen entlässt.
  6. Trinken, trinken, trinken
    ist eine der goldenen Regeln des Saunierens. Da man durch das Schwitzen viel Flüssigkeit verliert, muss man diese in Form von Wasser oder verdünnten Fruchtsäften auch wieder zuführen.
  7. Unmittelbar vor dem Saunieren sollte man auf allzu deftige Kost verzichten.
    Isst man zu viel oder zu fettreich, benötigt der Körper auch viel Energie, um das Gegessene zu verdauen. In der Sauna benötigt der Körper jedoch diese Energie zum Ausschwitzen. Ein Saunagang mit komplett leeren Magen sollte auch vermieden werden, da sonst der Kreislauf leidet. Als Faustregel gilt, dass man die letzte Mahlzeit zwei Stunden vor dem ersten Aufguss zu sich nehmen sollte.
  8. Nur bei voller Gesundheit saunieren.
    Wer zu Kreislaufprobleme neigt, erkältet oder geschwächt ist, sollte auf Saunagänge verzichten. Idealerweise sollte man mit einem Arzt Rücksprache halten.
  9. Nur nicht stressen.
    Wer sich dem entspannenden Saunaerlebnis hingeben möchte, der sollte genügend Zeit dafür einplanen und zwischen den Aufgüssen Erholungspausen in Ruheräumen oder an der frischen Luft einlegen.
  10. Vor und nach dem Saunagang duschen.
    Das Abduschen vor dem Saunagang ist nicht nur aus hygienischen Gründen Pflicht, durch das Wasser wird auch der Fettfilm der Haut entfernt. So sind die Poren frei und das Schwitzen fällt leichter. Nach dem Duschen sollte man sich wieder abtrocknen, bis der Aufguss beginnt. Sind noch Wasserperlen auf der Haut vorhanden, so müssen diese erst verdampfen, bevor das Schwitzen einsetzt.

 

 

Der Saunagang von Anfang bis Ende:

  1. Der Beginn
    Sobald man die Sauna betritt, sucht man sich einen Platz im oberen Bereich und setzt sich auf das mitgebrachte Handtuch. Falls es der Raum zulässt und genügend Platz vorhanden ist, kann man sich auch hinlegen.
  2. Der Aufguss
    Durch den Aufguss lässt sich die Luftfeuchtigkeit in der Sauna vorübergehend erhöhen. Zwar wird der Wassergehalt somit in der Luft erhöht, jedoch die Temperatur bleibt konstant dieselbe. Da der Dampfstoß sich schnell und zuerst in den oberen Luftzonen ausbreitet, beginnt der Saunameister mit dem Handtuch zu wedeln. Durch dieses Wedeln wird erreicht, dass der Dampf auch in den unteren Bänken gleichmäßig verteilt wird. Ziel ist es durch einen Aufguss einen erhöhten Schwitzreiz auszulösen und somit das Schwitzen zu intensivieren.
  3. Der Schluss
    Sowohl beim Betreten der Sauna, als auch beim Verlassen müssen die Türen schnell geschlossen werden. Danach sollte man sich möglichst kalt abkühlen. Sei es im Schnee, eine eiskalte Dusche, ein Eiswasserbad oder eine stufenweise kälter werdende Erfrischung, hier sind dem individuellen Empfinden keine Grenzen gesetzt. Möglichst kalt und frisch lautet die Devise!

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